Sichtbarkeit

Wird meine Website von ChatGPT gefunden?

Gesucht wird längst nicht mehr nur bei Google. Immer mehr Kunden fragen die KI-Übersicht oder ChatGPT direkt nach einem Betrieb in ihrer Nähe — und bekommen eine einzige Empfehlung statt zehn blauer Links.

Smartphone mit Suchergebnissen zu „Webdesign Wiesbaden“ auf dem Bildschirm
  • SEO-Fundament in jedem Paket
  • AEO für Antwortsysteme
  • GEO für generative Suche
  • Strukturierte Daten im Quelltext
  • Google-Unternehmensprofil
  • Keine Platzierung zusagbar

In Deutschland erscheint bei rund 20 Prozent der Suchbegriffe eine „Übersicht mit KI" (SISTRIX, Februar 2026, über 100 Millionen Keywords). Bei klar lokalen Anfragen waren es in einer US-Erhebung 15 Prozent, die Kartenbox mit den Unternehmensprofilen erschien dort in 93 Prozent der Fälle (Whitespark, Mai 2025, 540 Anfragen).

Der Rollout der „Übersicht mit KI" begann in Deutschland am 26. März 2025, der KI-Modus kam im Oktober 2025 für Deutschland, Österreich und die Schweiz dazu. Was das für einen kleinen Betrieb im Rhein-Main-Gebiet bedeutet, hängt vor allem davon ab, wonach Ihre Kunden suchen — bei „Fußpflege Wiesbaden" passiert etwas anderes als bei einer allgemeinen Wissensfrage. Auf dieser Seite stehen die Zahlen, die wir belegen können, jeweils mit Quelle, Datum und Markt, und daneben die Stellen, an denen sich nichts zusagen lässt.

Zahlen und Quellen

Zu lokalen Suchen gibt es bisher nur US-Zahlen

Für lokale Suchanfragen in Deutschland liegen uns keine belastbaren Messwerte vor, wohl aber eine US-Erhebung. Whitespark hat im Mai 2025 in Houston, Phoenix und Denver 540 Suchanfragen aus sechs Branchen von Hand ausgewertet: Bei klar lokalen Anfragen erschien eine KI-Übersicht in 15 Prozent der Fälle, die Kartenbox mit den Unternehmensprofilen dagegen in 93 Prozent. Bei reinen Informationsfragen war es umgekehrt, 92 Prozent KI-Übersicht gegenüber 6 Prozent Kartenbox. Eins zu eins übertragen lässt sich das auf Deutschland nicht, die Richtung ist aber eindeutig: „Fußpflege Wiesbaden" ist eine andere Art Suche als „Wie oft sollte man zur Fußpflege".

Die US-Zahlen von Pew messen etwas anderes

Das Pew Research Center hat im März 2025 das Surfverhalten von 900 Erwachsenen in den USA ausgewertet, rund 68.900 Google-Suchen, veröffentlicht im Juli 2025. Gemessen wurde dort nicht die Klickrate auf Platz 1, sondern der Anteil der Suchen mit irgendeinem Klick auf ein Ergebnis: 8 Prozent mit KI-Zusammenfassung, 15 Prozent ohne. Andere Kennzahl, anderes Land, andere Methode: Die Zahl steht neben den SISTRIX-Daten und lässt sich mit ihnen nicht verrechnen.

SEO, AEO und GEO in einfachen Worten

SEO ist das Fundament: Ladezeit, klare Seitenstruktur, lesbare Adressen und saubere Auszeichnung im Quelltext, damit Google die Seite überhaupt erfassen kann. AEO (Answer Engine Optimization) und GEO (Generative Engine Optimization) sind Begriffe aus der Branche, nicht von Google — gemeint ist, die Frage eines Interessenten weit oben in ganzen Sätzen zu beantworten und Leistung, Einzugsgebiet und Kontakt eindeutig als Text auf der Seite zu nennen. Angaben, die nur in einem Bild oder in einem PDF stehen, liest kein System sicher aus. Technisch ist das weitgehend dieselbe Arbeit unter drei Namen.

Vor Ort zählt oft das Google-Unternehmensprofil

Google nennt in der eigenen Hilfe drei Faktoren für lokale Ergebnisse: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. In der Whitespark-Umfrage 2026, für die 47 Fachleute 187 Faktoren bewertet haben, steht die Hauptkategorie des Profils für die lokale Ergebnisbox auf Platz 1, und Bewertungssignale haben gegenüber früheren Ausgaben an Gewicht gewonnen. Das sind Einschätzungen von Fachleuten, erhoben per Umfrage. Vollständige Angaben zu Adresse, Öffnungszeiten, Kategorie und Leistungen sind Handarbeit — und in den Profilen, die wir uns ansehen, oft lückenhaft.

Pakete und Zusatzleistungen

Google-Unternehmensprofil — 149 € im Monat

Einrichtung und laufende Pflege des Profils laufen über diese Leistung. Sie wird monatlich abgerechnet und steht in keinem Paketpreis. Das Profil veraltet im Betrieb schnell: geänderte Öffnungszeiten, neue Leistungen, alte Fotos, unbeantwortete Bewertungen.

  • Einrichtung des Profils: Kategorie, Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen, Verknüpfung mit der Website
  • Öffnungszeiten, Feiertage und Urlaubszeiten aktuell halten
  • Kategorien, Leistungen und Beschreibung anpassen, wenn sich im Betrieb etwas ändert
  • Regelmäßig Fotos und Beiträge einstellen
  • Antworten auf Bewertungen vorbereiten oder auf Wunsch direkt einstellen
  • Fragen im Profil beantworten, fremde Änderungsvorschläge und falsche Einträge korrigieren
  • Monatlich eine kurze Übersicht der Profilzahlen von Google: Aufrufe, Anrufe, Routenanfragen

Die Grenze dabei: Bewertungen kaufen oder selbst schreiben wir nicht, das verstößt gegen Googles Richtlinien. Und ob Ihr Profil in der Kartenbox weiter oben erscheint, entscheidet Google — laut Googles eigener Hilfe lässt sich ein besseres lokales Ranking weder anfordern noch bezahlen.

Google Analytics — 149 € einmalig, nur auf Wunsch

Analytics richten wir nur ein, wenn Sie es ausdrücklich wollen. Es setzt Cookies und läuft erst, wenn der Besucher im Banner zustimmt; ohne Zustimmung wird Analytics nicht geladen. Die Server-Protokolle Ihres Hosters laufen davon unabhängig weiter. Viele kleine Betriebe kommen ohne Analytics aus, weil Anrufe, Formulare und WhatsApp-Nachrichten die Zahlen liefern, auf die es ankommt.

Zwei Zahlen, die wir bewusst nicht verkaufen

Eine llms.txt legen wir auf Wunsch an und rechnen sie nicht als Leistung ab: Googles Search Advocate John Mueller schrieb öffentlich, derzeit nutze kein KI-System diese Datei, und in Googles Dokumentation steht, sie helfe weder noch schade sie. Eine Ahrefs-Auswertung von Server-Logs aus 137.000 Domains fand im Mai 2026 bei 97 Prozent dieser Dateien keinen einzigen Abruf. Ebenso zurückhaltend lesen wir die viel zitierte Ahrefs-Analyse von 75.000 Marken (Mai 2025), nach der Marken-Erwähnungen im Netz stärker mit Nennungen in KI-Übersichten zusammenhängen (0,66) als Backlinks (0,22): Sie stammt von einem Hersteller von SEO-Werkzeugen, und dort steht selbst dabei, dass ein Zusammenhang keine Ursache ist.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Dazu werden wir oft gefragt

Was ist GEO-Optimierung überhaupt?

GEO steht für Generative Engine Optimization und meint, eine Website so aufzubauen, dass Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Googles „Übersicht mit KI" die Angaben zu Leistung, Region und Kontakt eindeutig auslesen können. Eine eigene Technik steckt nicht dahinter; der Begriff stammt aus der Branche. In Googles Dokumentation zu den KI-Funktionen steht ausdrücklich, dass es dafür keine zusätzlichen technischen Anforderungen, kein spezielles schema.org-Markup und keine KI-Textdateien gibt — verlangt wird eine indexierte, für Snippets freigegebene Seite mit Inhalten in Textform.

Nehmen mir KI-Antworten die Kunden weg?

Zuerst kommt es darauf an, ob bei Ihren Suchbegriffen überhaupt eine KI-Übersicht erscheint. In Deutschland ist das laut SISTRIX (Februar 2026, über 100 Millionen Keywords) bei rund 20 Prozent der Keywords der Fall. Wo sie erscheint, ist der Effekt deutlich: Die Klickrate auf Platz 1 fällt von gut 27 auf 11 Prozent, über alle Keywords gerechnet gehen 6,6 Prozent der organischen Klicks verloren. Für lokale Suchen gibt es aus Deutschland bisher keine belastbaren Zahlen; eine US-Erhebung von Whitespark (Mai 2025, 540 Anfragen) fand bei klar lokalen Anfragen nur in 15 Prozent der Fälle eine KI-Übersicht, dafür in 93 Prozent die Kartenbox. Eine Prognose für Ihren Betrieb lässt sich daraus nicht ableiten.

Brauche ich eine llms.txt für KI-Suchmaschinen?

Nach heutigem Stand nein. Googles Search Advocate John Mueller schrieb öffentlich, derzeit nutze kein KI-System diese Datei, und Googles Dokumentation führt sie unter den Dateien, die weder helfen noch schaden. Eine Ahrefs-Auswertung von Server-Logs aus 137.000 Domains fand im Mai 2026 bei 97 Prozent dieser Dateien keinen einzigen Abruf. Wir legen sie auf Wunsch an, weil sie nichts kaputt macht, und rechnen sie nicht als Leistung ab.

Können Sie mir Platz 1 bei Google zusagen?

Nein. Google schreibt in der eigenen Hilfe, dass sich ein besseres lokales Ranking weder anfordern noch bezahlen lässt, und die Rangfolge entscheiden Googles Systeme. Wir bauen die Voraussetzungen: schnelle, indexierbare Seiten, Inhalte in Textform und saubere strukturierte Daten. Ein vollständig gepflegtes Unternehmensprofil kommt dazu, wenn Sie die Profilpflege für 149 € im Monat dazubuchen.

Was tun Sie konkret für die Sichtbarkeit — und ab welchem Paket?

Das technische SEO-, AEO- und GEO-Fundament ist in jedem Paket und auch im Einmalkauf enthalten, ohne Aufpreis. Ab Standard kommt die erweiterte Auszeichnung je Unterseite dazu, dazu strukturierte Daten für Google und KI-Antworten. Extra kosten das Google-Unternehmensprofil mit 149 € im Monat — Einrichtung und Pflege laufen über diese Leistung, im Paketpreis steht sie nicht —, die SEO-Grundoptimierung mit 349 € einmalig und Google Analytics mit 149 € einmalig auf Wunsch. Eine laufende SEO-Betreuung ist in keinem Paket enthalten.

Lohnt sich die SEO-Grundoptimierung für 349 € für mich?

Das hängt vom Umfang ab. Bei einer kleinen Seite mit drei Unterseiten trägt das Fundament aus dem Paket schon weit. Sinnvoll wird die Grundoptimierung, wenn es mehrere Leistungsseiten gibt, wenn Sie mehrere Orte im Rhein-Main-Gebiet bedienen oder wenn eine alte Website abgelöst wird und die bisherigen Adressen weitergeleitet werden müssen. Wir sehen uns die Seite vorher an und sagen Ihnen, ob wir sie für nötig halten.

Kann ich mein Google-Unternehmensprofil auch selbst pflegen?

Ja. Das Profil gehört Ihrem Betrieb, den Zugang behalten Sie, und Sie können es selbst anlegen und aktuell halten. Die 149 € im Monat sind für Betriebe gedacht, bei denen genau das im Alltag liegen bleibt.

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